Tour Down Under [4. Etappe]
Die 4. Etappe. Somit stehen noch zwei Renntage auf dem Programm der Santos Tour Down Under 2012. Martin Kohler. Der 26-jährige aus Vilters sprintet auf den 4. Platz und ist somit wieder Führender der Tour Down Under.
Viele Infos zum Rennen kann ich den Frühaufstehern noch nicht liefern, aber eines ist sicher. Martin hat Grosses geleistet und nach einem beherzten Teameffort steht Martin in der Gesamtwertung wieder zuoberst. "Was für ein Gefühl - es sind noch zwei Etappen zu fahren", sagte ein sichtlich begeisterter Martin nach dem Rennen. "Morgen könnte sich alles entscheiden und ich gehe das Rennen im orange-farbenen Leadertrikot an!" Es ist ein noch nie vorher dagewesenes Gefühl, sich von einem Team tragen zu lassen, aber Martin ist dem Druck gewachsen. Hoffen wir, dass er ihn beflügelt auf diesen letzten beiden Etappen von Freitag und Samstag.
Tour Down Under [3. Etappe]
Der Deutsche André Greipel (Lotto Belisol) mausert sich zum Über-Sprinter und nimmt Martin (vorübergehend) das Leadertrikot ab.
Auf der 3. Etappe lief alles auf einen Massensprint hinaus. Momentan führt kein Weg an André Greipel vorbei, welcher das Rennen und damit die Gesamtwertung an diesem Tag für sich entschied. Das BMC Racing Team war darauf fokussiert Martin aus dem Wind und allen weiteren Problemen zu halten. Somit beendete der Vilterser das Rennen im Feld, ohne Rückstand aber ebenfalls ohne Zeitbonifikationen. Somit liegt er nun an 2.(!) Stelle in der Gesamtwertung, mit 8 Sekunden Rückstand auf Leader Greipel und 4 Sekunden Vorsprung auf den drittplatzierten Australier Michael Matthews (Rabobank).
Tour Down Under [2. Etappe]
Es dauerte genau zwei Renntage bis Martin sein erstes Trikot der Saison 2012 überziehen durfte - und es ist das Leadertrikot an der Tour Down Under.
Dank den Zeitbonifikationen welche sich Martin ersprintet hat, führt er nach nur zwei Tagen zurück im Renngeschehen (ohne das Eröffungskriterium) die Tour Down Under. Die Santos Tour Down Under gehört zur UCI World Tour und ist nicht nur hochkarätig besetzt sondern auch heiss begehrt. "Das Kämpfen lohnt sich", sagte Martin nach dem Rennen sichtlich begeistert. "Ich danke dem Team BMC und meinen Teamkollegen. Ohne sie wäre das nicht möglich!"
(Photo: Georges Lüchinger for BMC Racing Team)
Tour Down Under [1. Etappe]
Martin ist der Saisonstart in überzeugender Manier gelungen.
In einer 4-köpfigen Spitzengruppe gewann er zwei Zwischensprints und sicherte sich so wertvolle Zeitbonifikationen, welche ihm am Schluss den 3. Gesamtrang einbrachten. Obwohl kein Podestplatz und kein Punktetrikot herausgeschaut hat für Martin, genoss das Team natürlich grosse Medienpräsenz dank ihm.
Happy New Year
Das Jahr 2012 zählt gerade mal vier Tage. Martin’s aktuelle Saison ist jedoch bereits wieder über zwei Monate alt. Nach einem Jahr mit Höhen und Tiefen, wie es im Sport nicht unüblich ist, konnte Martin einige entspannende Tage ohne sein Arbeitsgerät – die BMC Teammachine – verbringen.
„Natürlich habe ich die Ferien genossen“, freute sich Martin über die Auszeit, „aber ich liebe meinen Job. Ich habe den besten Job der Welt!“ Diese Tatsache sowie die sommerlichen Temperaturen an der Costa Blanca (ESP) verstärkten die Motivation für das Team-Trainingslager im Dezember 2011. Bei durchschnittlich 20 Grad Celsius feilte Martin an seiner ausgezeichneten Frühjahresform – zusammen mit den neuen Teamkollegen Philippe Gilbert (BEL) und Thor Hushovd (NOR).
Für den 26-jährigen Vilterser zählen die drei Rennen im Januar/Februar bereits zur Tradition. Die Rede ist von der Tour Down Under, der Tour of Qatar sowie der Tour of Oman. Alle drei Rennen wird Martin auch 2012 wieder bestreiten und dafür fliegt er am kommenden Freitag bereits nach Australien um sich auf der anderen Seite der Erde an die Hitze des Sommers zu gewöhnen.
„Für mich gilt es gleich zu Beginn der Saison und des Jahres in einer starken Verfassung zu sein“, erklärt Martin und weist auf die Belastung dieser drei Rennen hin. „Während andere Fahrer noch im Trainingslager weilen habe ich bereits 19 Renntage absolviert.“
In den Zeitfahren wird Martin als amtierender Schweizermeister weiterhin die Landesfarben tragen. Sorgen wir zusammen für den nötigen „Rückenwind“ auch wenn dieser mal von vorne bläst – ein erfolgreiches 2012 für Martin!









